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„Die Männer versäumen mehr Eroberungen durch eigene Ungeschicklichkeit als durch die Tugend der Frauen.“ (Ninon de Lenclos) |
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| Einfache Orientierung mit dem INHALTSVERZEICHNIS. Kontakt per E-MAIL. | ||||
Wir sind kein Kontakthof: Ein Gefühl zu bieten, vor Zudringlichkeiten sicher zu sein ist uns wichtiger, als den Ruf einer prima Single-Börse zu erwerben. Wer also den Ruf nicht los wird, beim Baggern ziemlich zu nerven, sollte erst kommen, wenn er das geändert hat. Soviel sind uns die Nerven „unserer“ Frauen nämlich wert. Dies ist eine Botschaft für Männer. Vamps dagegen dürfen kommen, solange sie nicht gerade direkt am Stammtisch Rechnungen schreiben. Unsere Treffen sind Das Auftreten der Einzelnen sollte möglichst nicht die übrigen Anwesenden als Anhänger von etwas Erklärungsbedürftigem fremd-outen oder erscheinen lassen. Die „üblichen“ Fetischklamotten sind natürlich unkritisch. Aber wie ein Henker aus dem 11. Jahrhundert solltet ihr vielleicht nicht beim Stammtisch aufkreuzen — geschweige denn loslegen. |
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| Wir sind kein Therapieanbieter:
Wer nicht nur ihre/seine Sexualität als außergewöhnlich erlebt, sondern sich lebensgeschichtlich belastet fühlt, sollte eine dementsprechende Einrichtung aufsuchen. Wir sind kein ordentlicher Verein: Wir sind ein Kreis von Leuten, in dem im Zweifel diejenigen das Sagen haben, die die Arbeit machen. Dabei haben einige schon etliche Jahre Vorsprung und haben den Laden unabhängig von kommerziellen Interessen gehalten — und dabei soll es auch bleiben. |
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| Wir sind auch keine Beratungsanbieter:
Wir sind ein Forum für Erfahrungen. Inwieweit sich aus Erfahrungen Empfehlungen gewinnen lassen, entscheiden und verantworten die, die solche Empfehlungen gewinnen wollen und nicht die, die von Erfahrungen berichten. Wir sind erst recht kein Wer aufgeschlossen und sozial etwas begabt ist, kann bei uns recht schnell weiterkommen, Erfahrungen machen, ein Netzwerk knüpfen. Die Möglichkeit, sozial etwas begabter zu werden, besteht in einem gewissen Umfang auch bei uns; unterhalb gewisser Voraussetzungen sollte sie aber eher woanders als bei uns gesucht werden. |
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| ... und was der Autor dieser Zeilen sonst noch so meint:
Für jemanden, der SM nicht drauf hat, sieht SM anders aus als sich SM anfühlt für die, die SM drauf haben. Wir legen Wert auf einen sozialen Umgang untereinander, der der Qualität unserer Gefühle entspricht und nicht etwa den Eindrücken derer, die im Internet nach unseren Bildern schielen ohne unsere Gefühle nachvollziehen zu können. Wir achten daher auf ein respektvolles und umsichtiges Miteinander und respektieren jedes Bedürfnis nach Distanz und Diskretion. Auch wenn es in einer SM-Session öfter eher nach Unterdrückung aussieht, so meinen wir doch hartnäckig, dass es sich um ein Thema aus der Reihe „Mündigwerdung und Befreiung“ handelt. Wir halten ein angemessenes Verständnis für die Dimension des „Spiels“ als Chance unserer Leidenschaften, durch tatsächliches Verhalten emotionale Wirklichkeit zu werden, für zentral. Wir beobachten mit einer gewissen Sorge den Mangel an Trennschärfe zwischen erotischem Spiel und sozialer Entrechtung bei vielem, was wir aus dem Leben hören und sehen. Wir halten es für nicht erforderlich und für nicht in Ordnung, wenn die überwiegende Zahl der kommerziellen Angebote an SM-orientierten Inhalten die intimen Umwertungen, die machtförmige Interaktionen in gespielten Phantasien erfahren, unterschlägt und die emotionale Erhabenheit dieser intim erlebten Umwertungen der Einfachheit halber als Frucht einer passenden sozialen Einstellung gegenüber dem jeweiligen „Opfergeschlecht“ verkauft. Wenn wir auf den Chancen des „Spiels“ als einem einvernehmlich begrenzten aber gleichwohl erotisch-emotional wirksamen Treiben beharren, so haben wir gelegentlich den Eindruck, gegen einen Strom von Unrat aus Unverständnis und Verrohung und persönlichem Elend anzuschwimmen. |
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