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Faszination Bondage Ein Essay in fünf Teilen von Thomas H. DRUCKVERSION (Alle fünf Teile mit schwarzem Text auf weißem Grund) |
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![]() © H-Nu 2000 |
Das Wort „kann“ taucht bis hierher 23mal auf. Das ist viel und sagt auch etwas: Die Antwort auf die Frage, was Bondage ist, ist stets, was Bondage sein kann. Allgemein ist Bondage eine Möglichkeit zu intimen Erbauungen. Zu welchen Erbauungen konkret hängt davon ab, wie die Leute gestrickt sind, die sich darüber Gedanken machen, was sie denn gerne hätten.
Für Leute die wissen, welche Emotionen sie erleben wollen, ist Bondage dann ein Medium ihr Erleben zu intensivieren — je nachdem, wie Bondage zu diesen |
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| Emotionen paßt und ob sie einigermaßen können, was sie da machen. Also gibt es zum Thema Bondage etwas herauszufinden und etwas zu lernen und viel auszuprobieren und viel zu üben — wenn es sich beim „Machen“ so anfühlen soll, wie es sich beim Betrachten der entsprechenden Bilder anzufühlen verspricht ... | ||||
![]() © frank 2002 |
Phantasien von romantischem Raub wären von zärtlicher Zügelung zu unterscheiden und diese wieder von grausamen Gemeinheiten oder verzehrender Verzweiflung. Wie genital darf, wie grob soll es sein — so und so ähnlich lauten die Fragen, von deren Beantwortung abhängt, welche Register beim Bondage gezogen werden sollen; und was zu diesem Zweck gelernt und geübt werden soll. Es gibt Tango und es gibt Walzer und alles dazwischen. Und alles will einigermaßen gekonnt sein, damit es nicht in Verruf gerät. Doch Bondage üben macht mehr Spaß als damals das in der Tanzstunde. | |||
| Weiter zum 4. Teil: Japan und wir | ||||
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